Neu bei TSM Versicherungs-Gesellschaft, aber längst mittendrin: Seit April 2026 verantwortet Petra Eggimann als Key Account Managerin das Assistance-Geschäft in der Deutschschweiz. Was macht gute Assistance-Versicherung aus? Und worauf kommt es heute wirklich an? Petra Eggimann liefert die Antworten auf 3 Fragen rund um diese spannende Versicherungssparte.
Petra Eggimann
Was ist eine Assistance-Versicherung?
Assistance heisst wortwörtlich «Unterstützung». Sie wird landläufig mit einer Reiseversicherung gleichgesetzt. Diese vereint einerseits Unterstützung im Notfall und andererseits finanzielle Entlastung im Schadensfall. Denken wir an Reiseversicherungen, dann kommen uns spontan die Annullierungskosten in den Sinn. Diese sind aber nur ein Bestandteil der Reiseversicherung, die Reisekosten sind ja bereits angefallen. Muss man sie abschreiben, tut das zwar weh, hat aber keine existenzbedrohenden Folgen. Anders sieht es bei Evakuierungen, Heilungskosten und Rückführungen aus. Dabei muss man nicht einmal in die USA fliegen. Trotz bestehender Abkommen können bereits im europäischen Umland gewaltige Kosten anfallen.
Das eigentliche Kernangebot der Assistance ist die 24/7 Notrufzentrale. Dazu ist die Versicherung der Kosten für Rettung, Repatriierung, Arzt und Spital ein Muss. Weitere Versicherungsdeckungen können nach Bedarf ergänzt werden.
Bei TSM bieten wir spezifische Assistance-Angebote für Geschäftsreisen, Sportanlässe und Bildungseinrichtungen an. Die Versicherungsdeckung wird auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt.
Welches sind die brennenden Themen in der Assistance?
Rein technisch ist die Digitalisierung ein Dauerbrenner. Spitalkapazitäten in der Nähe eines abgelegenen Bergtals auf einen Klick eruieren und die Aufnahme vorbereiten zu können, ist ein echter Zeitgewinn, gerade in einem Bereich, in dem jede Minute zählt. Ebenso die Kommunikationsmittel mit Versicherten und Netzwerkpartnern sowie digitaler Zugang zu Daten sind im Wandel. Die grosse Herausforderung dabei ist die Konformität mit dem Datenschutz.
Alle Reisen bergen Risiken. Diese können nur minimiert und bestmöglich aufgefangen werden; die totale Sicherheit gibt es nicht.
Der Arbeitgeber steht gegenüber dem reisenden Arbeitnehmenden in der Verantwortung. Das Gesetz definiert klare Voraussetzungen, welche der Arbeitgeber erfüllen muss. Diese Rechtslage wird seitens der Unternehmen oft unterschätzt. Man verlässt sich noch zu oft auf private Reiseversicherungen. Dabei wird übersehen, dass geschäftliche Reisen dort oft ausgeschlossen werden. Um als Arbeitgeber die Fürsorgepflicht gegenüber reisenden Mitarbeitenden vollumfänglich erfüllen zu können, sind Komponenten erforderlich, welche in Privatreiseversicherungen nicht vorkommen. Unterstützung bei der Planung, interaktive Informationen auf der Route und Trainingssequenzen zur Sensibilisierung auf Reiserisiken gewinnen dabei umso mehr an Bedeutung, damit die eigentlichen Ziele der Reise im Fokus bleiben.
Man kann also durchaus sagen, eine gute Assistance trägt direkt zum Geschäftserfolg bei.
Was macht die Assistance-Deckung der TSM besonders?
Einzigartig bei TSM ist die Inhouse-Assistance-Zentrale in Genf, welche nahtlosen Informationsfluss und dadurch schnellstmögliche Intervention ermöglicht. Mit ihrem Netzwerk von über 45'000 angeschlossenen Dienstleistern aus Medizin, Transport, Tourismus und Sicherheit weltweit, betreut sie alle Vorfälle aus einer Hand, über eine einzige Rufnummer.
TSM-Versicherte haben Zugang zu einem interaktiven Travel-Management Portal. Mittels Erfassung der Reise erhalten Reisende sowie dedizierte Verantwortliche des Arbeitgebers Push-Nachrichten bei relevanten Ereignissen auf der geplanten Route. Dabei behält der Arbeitgeber im Rahmen eines Travel Trackings stets den Überblick über sein Team und kann dieses im Notfall orten. Im Katastrophenfall kann der Arbeitgeber auf Knopfdruck eruieren, wie viele seiner Mitarbeitenden sich vor Ort befinden. Im Notfall werden Rettungs- oder Evakuierungsmassnahmen automatisch eingeleitet, unter konstantem Austausch mit den Involvierten, mithilfe des one2one-, one2many-fähigen Messengerdienstes. Diese Vernetzung aller Akteure schützt einerseits den Arbeitgeber vor Reputationsrisiken und gibt gleichzeitig maximale Sicherheit für die Reisenden und deren Angehörige.
Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers bleibt oft die Nachweisbarkeit der Durchdringung der Massnahmen ein Missing Link. Hier bietet TSM mit diversen Werkzeugen Hand, damit die relevanten Informationen nicht nur zur Verfügung stehen, sondern die Personalverantwortlichen auch nachweisen können, dass diese Informationen gesehen und verstanden wurden.
Die TSM Versicherungs-Gesellschaft wird inskünftig weitere Artikel und Interviews zu Assistance-Versicherung, TSM-Versicherungssparten und Fachthemen auf dem neu eingerichteten Blog https://tsm.ch/de/aktuelles/ veröffentlichen.
Wir respektieren Ihre Privatsphäre und nehmen die Vertraulichkeit Ihrer Daten ernst.
Cookies werden für das reibungslose Funktionieren der Website verwendet. Sie können mehr darüber auf der Seite Datenpolitik.
Wir respektieren Ihre Privatsphäre und nehmen die Vertraulichkeit Ihrer Daten ernst.
Sie können die Cookies auswählen, die Sie auf der Website aktivieren möchten.
Einige Cookies können nicht deaktiviert werden, da sie für das ordnungsgemäße Funktionieren der Website unerlässlich sind.